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	<title>Stall &#8211; Hallo Huhn!</title>
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	<description>Dein Portal rund um die Hühnerhaltung</description>
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		<title>Stallpflicht bei Hühnern: So bleibt der Stall spannend und abwechslungsreich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hauke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 11:55:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hühner]]></category>
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<p>Wenn die Stallpflicht verhängt wird, trifft das viele Hühnerhalterinnen und Hühnerhalter hart. Statt im Garten zu scharren, Käfer zu jagen und Staubbäder zu nehmen, müssen die Tiere plötzlich drinnen bleiben – manchmal über Wochen hinweg. Was für den Schutz der Tiere gedacht ist, bedeutet für die Hühner Stress und Langeweile. Doch mit ein paar einfachen Maßnahmen lässt sich die Zeit im Stall erträglicher gestalten.</p>



<p>In diesem Beitrag erfährst du, <a href="https://hallohuhn.de/stallpflicht-fuer-huehner-was-das-jetzt-fuer-dich-bedeutet/" data-type="post" data-id="329">warum es überhaupt zur Stallpflicht kommt</a>, was sie für Hobbyhalter bedeutet – und wie du deinen Hühnern trotz der Einschränkungen Abwechslung, Bewegung und Beschäftigung bieten kannst.</p>



<span id="more-340"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Warum es überhaupt zur Stallpflicht kommt</h2>



<p>Die Stallpflicht wird <a href="https://hallohuhn.de/stallpflicht-fuer-gefluegel-im-landkreis-aurich-was-halter-jetzt-wissen-muessen/" data-type="post" data-id="336">von den Veterinärämtern angeordnet</a>, wenn in der Region die Gefahr der <a href="https://hallohuhn.de/vogelgrippe-in-niedersachsen-das-solltest-du-jetzt-wissen/" data-type="post" data-id="326">Geflügelpest (Aviäre Influenza)</a> besteht. Diese Virusinfektion betrifft Wild- und Hausgeflügel und kann sich durch direkten Kontakt oder über kontaminierte Gegenstände verbreiten. Um eine Ausbreitung zu verhindern, müssen Hühner, Enten und anderes Geflügel dann in geschlossenen oder zumindest überdachten und seitlich gesicherten Ställen bleiben.</p>



<p>Gerade für Freilandhühner, die viel Platz gewohnt sind, ist das eine große Umstellung. Sie verlieren ihre gewohnte Umgebung, ihr natürliches Verhalten wird eingeschränkt – und das kann sich schnell auf das Wohlbefinden auswirken. Umso wichtiger ist es, den Stall in dieser Zeit abwechslungsreich, hell und spannend zu gestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bewegung und Struktur: Platz sinnvoll nutzen</h2>



<p>Auch wenn der Platz begrenzt ist – Bewegung ist für Hühner essenziell. Ein eintöniger, leerer Stall führt schnell zu Langeweile, Picken und Streitereien. Deshalb lohnt es sich, die Stallfläche strukturiert aufzubauen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ideen für mehr Bewegung im Stall</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sitzgelegenheiten auf mehreren Ebenen:</strong> Hühner lieben erhöhte Plätze. Bretter, alte Holzleitern oder stabile Äste eignen sich hervorragend, um unterschiedliche Ebenen zu schaffen.</li>



<li><strong>Trennwände oder Ecken:</strong> Kleine Sichtbarrieren aus Holzplatten oder Strohballen schaffen Rückzugsorte und helfen, die Gruppe zu beruhigen.</li>



<li><strong>Freiraum für Scharren:</strong> Wenn der Bodenbelag es erlaubt, kann man eine Ecke mit Stroh, Laub oder Erde füllen, in der die Tiere nach Futterresten suchen können.</li>
</ul>



<p>So wird der Stall nicht nur spannender, sondern die Tiere können ihrem natürlichen Verhalten zumindest teilweise nachgehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschäftigung für neugierige Hühner</h2>



<p>Hühner sind ausgesprochen neugierig. Alles Neue wird begutachtet, betastet und bepickt. Wer sie kennt, weiß: Schon eine aufgehängte Kohlrabi kann stundenlang für Unterhaltung sorgen. Während der Stallpflicht ist solche Beschäftigung wichtiger denn je.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beschäftigungsmöglichkeiten für drinnen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Pickblöcke und Futterhänger:</strong> Futterblöcke aus Getreide, Kräutern oder Mineralstoffen beschäftigen mehrere Tiere gleichzeitig. Auch aufgehängtes Obst und Gemüse wie Kohl, Apfel oder Salat sorgen für Abwechslung.</li>



<li><strong>Heunetze oder Körbe:</strong> Mit etwas Heu oder Stroh gefüllt, bieten sie Beschäftigung und Beschäftigungsfutter zugleich.</li>



<li><strong>Sand- oder Staubbad im Stall:</strong> Ein großer Behälter mit feinem Sand, Erde und etwas Holzasche ist ideal zum Pflegen des Gefieders und zur Parasitenvorbeugung.</li>



<li><strong>Kräuter und duftende Einstreu:</strong> Getrocknete <a href="https://hallohuhn.de/huhner-krauter-gesund/" data-type="post" data-id="51">Kräuter</a> wie Kamille, Lavendel oder Pfefferminze im Einstreu wirken beruhigend und bringen Abwechslung in den Stallgeruch.</li>
</ul>



<p>Ein kleiner Tipp: Beschäftigungsmaterial sollte regelmäßig ausgetauscht oder leicht verändert werden – so bleibt es spannend und vermeidet Langeweile.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Licht, Luft und Sauberkeit</h2>



<p>Auch während der Stallpflicht gilt: Frische Luft und ausreichend Licht sind entscheidend für die Gesundheit der Hühner. Viele Hobbyhalter unterschätzen, wie schnell sich in geschlossenen Ställen Feuchtigkeit und Ammoniak anreichern können.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Lüften:</strong> Mehrmals täglich Stoßlüften, ohne Zugluft zu erzeugen, hilft gegen Feuchtigkeit und Gerüche.</li>



<li><strong>Licht:</strong> Wenn das natürliche Tageslicht nicht ausreicht, kann eine Zeitschaltuhr mit LED-Beleuchtung den Tag-Nacht-Rhythmus unterstützen.</li>



<li><strong>Sauberkeit:</strong> Da die Tiere sich nun dauerhaft im Stall aufhalten, sollte die Einstreu häufiger gewechselt werden. Frisches Stroh oder Hobelspäne verhindern nicht nur Geruch, sondern sorgen auch für Beschäftigung.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Futter und Leckereien – Abwechslung für den Schnabel</h2>



<p>Neben der Beschäftigung ist auch das Futter eine gute Möglichkeit, den Hühnern etwas „Alltag“ zurückzugeben. Statt einfach nur das übliche Körnerfutter zu streuen, lässt sich der Speiseplan leicht abwechslungsreicher gestalten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Futterspiele:</strong> Das Futter in einer dünnen Schicht Stroh oder Laub verteilen – so müssen die Tiere suchen und picken.</li>



<li><strong>Gemüse und Kräuterreste:</strong> In Maßen dürfen Reste von Möhren, Sellerie, Grünkohl oder Salat in den Stall.</li>



<li><strong>Körner in kleinen Mengen einstreuen:</strong> Hühner lieben die Futtersuche – ideal für die Beschäftigung zwischendurch.</li>



<li><strong>Abwechslung im Futterspender:</strong> Auch mal Haferflocken, gekeimte Körner oder ein wenig fermentiertes Futter anbieten.</li>
</ul>



<p>Natürlich sollten alle Futtergaben hygienisch bleiben, um Schimmel oder Feuchtigkeit zu vermeiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn’s gar nicht mehr geht: Übergangslösungen und Umbauten</h2>



<p>Je nach Stall und Grundstück lässt sich auch während der Stallpflicht manchmal etwas improvisieren.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Überdachter Auslauf:</strong> Wenn die Verordnung es erlaubt, kann ein mit engmaschigem Netz und Plane gesicherter Auslauf eine große Erleichterung sein.</li>



<li><strong>Wintergarten oder Volierenteil:</strong> Selbst kleine, wettergeschützte Bereiche mit Sandboden bringen Abwechslung – Hauptsache, kein Kontakt zu Wildvögeln.</li>



<li><strong>Temporäre Erweiterungen:</strong> Wer handwerklich geschickt ist, kann mit Holzrahmen und Volierendraht einen zusätzlichen überdachten Bereich anbauen.</li>
</ul>



<p>Solche Lösungen sind unter Umständen genehmigungspflichtig, sollten also immer in Abstimmung mit den geltenden Vorgaben erfolgen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Psyche der Hühner: Langeweile und Stress erkennen</h2>



<p>Auch Hühner können Frust zeigen. Wenn sie anfangen, sich gegenseitig zu picken, Federn zu rupfen oder laut zu schreien, sind das Warnzeichen. In solchen Fällen lohnt sich eine genaue Beobachtung: Welche Tiere sind besonders aktiv oder gestresst? Wer wird gemobbt?</p>



<p>Abhilfe schaffen meist schon kleine Veränderungen – neue Beschäftigung, andere Sitzstangenpositionen oder eine veränderte Stallstruktur. Manchmal hilft auch, die Gruppe in kleinere Einheiten zu trennen, wenn genügend Platz vorhanden ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und für uns Halter?</h2>



<p>Die Stallpflicht ist auch für Halterinnen und Halter eine Herausforderung. Der gewohnte Tagesablauf ändert sich, das Gefühl, „die Hühner einsperren zu müssen“, ist unangenehm. Doch es hilft, sich bewusst zu machen: Die Maßnahme dient dem Schutz der Tiere – und sie geht vorbei.</p>



<p>Mit ein wenig Kreativität, Einfühlungsvermögen und Beschäftigungsideen lässt sich diese Zeit überbrücken. Und wenn die Stallpflicht aufgehoben wird, ist die Freude über den ersten Schritt ins Freie meist umso größer – bei Hühnern wie Haltern.</p>



<p>Stallpflicht bedeutet Einschränkung – aber sie muss keine Qual für die Tiere sein. Mit abwechslungsreicher Gestaltung, guten Licht- und Luftverhältnissen, frischem Einstreu und kreativen Beschäftigungsangeboten lässt sich der Alltag im Stall angenehm gestalten. So bleiben die Hühner aktiv, gesund und zufrieden – auch ohne Auslauf.</p>
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		<title>Gehege sicher für Küken machen – So schützt du deine Kleinsten optimal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hauke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2025 06:54:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hühner]]></category>
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<p>Wenn die Küken schlüpfen, ist das für viele Hühnerhalter:innen einer der schönsten Momente im Jahr. Doch gerade in den ersten Lebenswochen sind die kleinen Tiere besonders verletzlich – gegenüber Witterung, Fressfeinden, Keimen und sogar ihrer eigenen Neugier. Wer Küken im Freien halten oder ihnen Auslauf im Garten bieten möchte, muss ihr Gehege besonders sorgfältig planen. In diesem Beitrag erfährst du, worauf es wirklich ankommt, wenn du ein sicheres, artgerechtes und nachhaltiges Kükengehege gestalten willst – ganz gleich, ob du mit einer Glucke oder in Kunstbrut aufziehst.</p>



<span id="more-272"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Gehege ist mehr als ein Zaun</h2>



<p>Viele stellen sich unter einem sicheren Gehege vor allem eine Umzäunung vor, die das Entweichen der Tiere verhindert. Doch bei Küken geht es um viel mehr: Das Gehege muss nicht nur verhindern, dass sie ausbrechen, sondern auch zuverlässig alle Feinde draußen halten. Und: Es muss ein Umfeld schaffen, das sowohl Schutz bietet als auch die gesunde Entwicklung der Tiere unterstützt.</p>



<p>Ein gutes Kükengehege beginnt also bei der Wahl des richtigen Standorts. Ideal ist ein windgeschützter, leicht erhöhter Platz mit etwas natürlichem Schatten, etwa durch Sträucher oder Bäume. Denn Küken können sich noch nicht gut selbst vor Kälte oder Überhitzung schützen. Gleichzeitig sollte der Untergrund trocken und gut drainiert sein – stauende Nässe oder matschiger Boden führen schnell zu Unterkühlung und Erkrankungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schutz vor Feinden – Tag und Nacht</h2>



<p>Die Bedrohung für Küken lauert nicht nur nachts. Am Tage können Greifvögel, Katzen oder sogar Krähen und Elstern zuschlagen, während in der Dämmerung und nachts vor allem Marder, Ratten, Füchse oder Wiesel zur Gefahr werden. Ein sicherer Zaun allein reicht daher nicht aus – das Gehege muss von allen Seiten, also auch nach oben und unten, gegen Eindringlinge abgesichert sein.</p>



<p>Besonders effektiv ist ein engmaschiger Volierendraht mit maximal 1 cm Maschenweite. Dieser sollte nicht nur rundherum gespannt, sondern auch mindestens 30 cm tief in den Boden eingelassen werden, um das Untergraben durch Nager oder Raubtiere zu verhindern. Alternativ kann ein Streifen Gehwegplatten oder ein Betonstreifen entlang des Zauns verlegt werden. Die Oberseite des Geheges sollte mit einem Netz oder Gitter abgedeckt sein, um Greifvögel fernzuhalten – auch wenn es nur eine temporäre Lösung ist, etwa während der Kükenzeit.</p>



<p>Wichtig ist dabei: Kein handelsüblicher Maschendraht oder Kunststoffnetz bietet ausreichend Schutz. Diese Materialien mögen auf den ersten Blick praktisch und günstig wirken, doch ein entschlossener Marder oder eine hungrige Ratte überwindet sie in wenigen Minuten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Innen sicher – für Körper und Verhalten</h2>



<p>Auch innerhalb des Geheges lauern Gefahren, wenn die Einrichtung nicht durchdacht ist. Küken sind von Natur aus neugierig, klettern, schlüpfen in kleine Spalten oder untersuchen jeden Winkel. Deshalb dürfen keine losen Bretter, Drahtenden oder zugängliche Schlitze vorhanden sein, in denen sich ein Tier einklemmen oder verletzen könnte. Achte auch auf hervorstehende Nägel oder Drahtenden, besonders in selbstgebauten Konstruktionen.</p>



<p>Die Strukturierung des Geheges hilft, Stress unter den Küken zu reduzieren. Kleine Sichtbarrieren aus Ästen, Mini-Unterständen oder dichten Pflanzen bieten Rückzugsräume – besonders bei Gruppen mit unterschiedlichem Alter oder bei gemischter Aufzucht mit einer Glucke. Selbst Küken brauchen schon Sozialdistanz, wenn sie sich unwohl fühlen.</p>



<p>Ein geschützter Stall oder Unterstand gehört in jedes sichere Gehege. Er muss absolut zugluftfrei, trocken und warm sein. Gerade bei wechselhaftem Wetter oder kühlen Nächten reicht ein normaler Unterstand oft nicht aus. Küken benötigen zusätzlich eine Wärmequelle – idealerweise eine Kükenheizung oder Wärmelampe mit Temperaturregelung. Diese muss so installiert werden, dass sich die Tiere nicht daran verbrennen oder zu dicht darunter schlafen können. Gut bewährt haben sich Kükenplatten mit höhenverstellbaren Füßen, unter denen die Tiere nach Belieben Schutz suchen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Futter, Wasser und Hygiene – nicht unterschätzen</h2>



<p>So banal es klingt: Futter- und Wasserstellen sind eine der häufigsten Gefahrenquellen im Kükengehege. Ungeeignete Tränken führen schnell zu Ertrinkungsunfällen. Viele Hühnerhalter:innen unterschätzen, wie wenig Wasser ein Küken „zu viel“ ist. Spezielle Küken-Tränken mit flachem Rand oder Antiertrinkschutz verhindern das. Auch beim Futter gilt: keine tiefen Schüsseln oder Kippgefahr. Am besten eignen sich spezielle Futterautomaten mit niedrigem Rand und Rutschschutz.</p>



<p>Hygiene ist ein weiteres zentrales Element eines sicheren Geheges. Was bei erwachsenen Hühnern noch durch das Immunsystem kompensiert wird, kann Küken schnell gefährlich werden. Feuchtes Einstreu, Schimmelsporen, Kotansammlungen oder verschmutztes Wasser fördern Infektionen wie Kokzidiose oder Durchfallerkrankungen. Daher solltest du den Stall täglich auf Feuchtigkeit prüfen, nasse Stellen entfernen und Futterreste entsorgen. Die regelmäßige Reinigung, vor allem der Tränken, ist Pflicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wärme, Wetter, Wohlbefinden – ganzjährig durchdacht</h2>



<p>Ein sicherer Außenbereich für Küken muss auch klimatische Extreme berücksichtigen. Bei Sommerhitze kann sich ein Gehege schnell aufheizen – Hitzestress ist bei Küken genauso gefährlich wie Unterkühlung. Deshalb ist eine ausgewogene Mischung aus Sonne und Schatten wichtig. Ideal ist eine Kombination aus natürlicher Beschattung (z. B. durch Büsche) und einem überdachten Bereich, unter dem sich die Tiere bei Regen oder intensiver Sonne zurückziehen können.</p>



<p>Die Witterung spielt auch bei der Frage eine Rolle, ab wann Küken überhaupt ins Freie dürfen. Frühestens ab der dritten Lebenswoche – und nur bei stabilen Temperaturen über 15 °C sowie vorhandener Wärmequelle – dürfen sie für begrenzte Zeit ins Freie. Eine vollständige Außenhaltung ist in der Regel erst ab der fünften bis sechsten Woche möglich, wenn die Tiere ausreichend befiedert sind und sich selbst warm halten können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und wie sieht ein perfektes Kükengehege aus?</h2>



<p>Das perfekte Kükengehege gibt es nicht – denn es muss immer zu deinen Tieren, deinem Gelände und deinen Möglichkeiten passen. Aber ein gutes Gehege erfüllt grundlegende Prinzipien: Es bietet Schutz nach allen Seiten, erlaubt Rückzug und Bewegung, ist sauber, übersichtlich und flexibel anpassbar. Idealerweise lässt es sich später leicht in ein vollwertiges Hühnergehege überführen, wenn die Tiere älter werden.</p>



<p>Die wichtigste Frage, die du dir stellen kannst, lautet: <em>Würde ich meine Küken hier allein lassen, wenn ich wüsste, dass in der Nacht ein Marder unterwegs ist – und am Tag ein Habicht kreist?</em> Wenn du diese Frage mit „Ja“ beantworten kannst, dann hast du vieles richtig gemacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sicherheit für Küken beginnt bei dir</h2>



<p>Ein sicheres Gehege für Küken ist keine einfache Konstruktion – es ist ein Zusammenspiel aus Planung, Sorgfalt und täglicher Aufmerksamkeit. Wenn du den Schutz ernst nimmst, schaffst du nicht nur eine sichere Umgebung, sondern auch die Grundlage für gesunde, starke und stressfreie Junghühner. Die Investition in ein gutes Gehege zahlt sich nicht nur für die Tiere aus – sondern auch für dich als Halter:in. Denn was gibt es Schöneres, als fröhliche Küken, die munter durch den Garten flitzen?</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Häufige Fragen rund um das sichere Kükengehege (FAQ)</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Ab wann dürfen Küken ins Freie?</h4>



<p>Küken dürfen frühestens ab der 3. Lebenswoche stundenweise ins Freie – <strong>vorausgesetzt, es ist trocken und mindestens 15 °C warm</strong>. Außerdem muss immer eine <strong>Wärmequelle oder Rückzugsmöglichkeit</strong> vorhanden sein. Bei durchgehender Außenhaltung sollten die Küken vollständig befiedert sein (ab ca. der 5.–6. Woche). Bei <a href="https://hallohuhn.de/naturbrut-bei-huehnern-alles-was-du-wissen-musst/" data-type="post" data-id="216">Naturbrut </a>gilt dies natürlich nicht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Muss das Gehege für Küken anders sein als für erwachsene Hühner?</h4>



<p>Ja, Küken brauchen <strong>engmaschigere Zäune</strong>, kleinere Tränken, niedrigere Futterstellen und mehr Schutz vor Witterung und Feinden. Auch der Untergrund muss trockener und weicher sein – z. B. mit Hanf oder Dinkelspelz statt grobem Stroh.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Reicht ein Netz oben als Greifvogelschutz?</h4>



<p>Ein Netz schützt <strong>nur vor Greifvögeln</strong>, nicht vor kletternden oder springenden Räubern wie Marder oder Katzen. Deshalb ist ein <strong>festes Dach oder Volierendraht</strong> sicherer – gerade bei Nacht oder bei dauerhafter Außenhaltung.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Welche Maschenweite ist für Küken wirklich sicher?</h4>



<p>Empfohlen wird eine <strong>Maschenweite von maximal 1 cm</strong>. Alles darüber erlaubt Ratten, Mardern oder jungen Wiesel das Eindringen – oder den Küken das Herausschlüpfen. Auch kleine Kükenköpfe können sich in zu großen Maschen verhaken.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie kann ich das Gehege gegen Ratten sichern?</h4>



<p>Neben engmaschigem Draht hilft eine <strong>unterirdische Absicherung</strong>: Entweder den Zaun mindestens 30 cm tief eingraben oder einen <strong>L-förmigen Schutzstreifen</strong> (Gitter oder Betonplatten) rund um das Gehege legen. Wichtig: keine Futterreste offen lassen – sie ziehen Nager an.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie warm muss es für Küken im Freien sein?</h4>



<p>Küken unter drei Wochen brauchen eine <strong>konstante Umgebungstemperatur von etwa 30 °C</strong>, die dann schrittweise abgesenkt werden kann. Im Freien sollte es mindestens <strong>15 °C warm sein</strong>, und die Tiere müssen jederzeit zurück zur Wärmequelle können – z. B. unter eine Kükenplatte oder in einen beheizten Stall.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wie verhindere ich, dass Küken sich verlaufen oder feststecken?</h4>



<p>Vermeide <strong>große Lücken, Spalten oder offene Ecken</strong>. Küken schlüpfen gern durch kleine Öffnungen oder verstecken sich unter Brettern. Ein gut strukturiertes Gehege mit weichen Übergängen, geschlossenen Seitenbereichen und kleintiergerechten Durchgängen beugt dem vor.</p>
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		<title>Hühnerhaltung im eigenen Garten – So gelingt der Start</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hauke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 08:49:25 +0000</pubDate>
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<p>Immer mehr Menschen entdecken die Freude an der eigenen Hühnerhaltung. Frische Eier, nachhaltige Tierhaltung und ein lebendiges Gartenleben – all das spricht für die Anschaffung von Hühnern. Doch bevor die ersten gefiederten Mitbewohner einziehen, gibt es einiges zu beachten. Hier sind die wichtigsten Tipps für eine artgerechte und erfolgreiche Hühnerhaltung im Garten.</p>



<span id="more-186"></span>



<h3 class="wp-block-heading">1. Der richtige Platz für Hühner</h3>



<p>Hühner brauchen sowohl einen sicheren Stall als auch ausreichend Auslauf. Pro Tier sollten im Stall etwa ein Drittel bis ein halber Quadratmeter eingeplant werden. Im Außenbereich sind mindestens fünf bis zehn Quadratmeter pro Huhn ideal. Ein größerer Auslauf sorgt für mehr Bewegung und ein besseres Wohlbefinden der Tiere.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Gestaltung des Auslaufs</h3>



<p>Ein gut <a href="https://hallohuhn.de/huhnergehege-einrichten-tipps/" data-type="post" data-id="62">strukturierter Auslauf </a>mit Büschen, Bäumen und Versteckmöglichkeiten schützt die Hühner vor Greifvögeln und gibt ihnen Rückzugsmöglichkeiten. Eine abwechslungsreiche Umgebung fördert zudem ihr natürliches Verhalten, wie Scharren und Picken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Der perfekte Hühnerstall</h3>



<p>Der Stall sollte trocken, zugfrei und leicht zu reinigen sein. Fenster sorgen für ausreichend Tageslicht und ein stabiles Fundament schützt vor unerwünschten Besuchern wie Mardern oder Füchsen. Glatt verarbeitete Wände und regelmäßige Reinigung helfen, Parasitenbefall zu vermeiden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Schutz vor Raubtieren</h3>



<p>Ein stabiler Zaun von mindestens 1,50 Meter Höhe sichert den Auslauf und verhindert das Entkommen der Hühner. In Regionen mit Greifvögeln kann ein Schutznetz über dem Gehege zusätzlichen Schutz bieten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Beschäftigung für glückliche Hühner</h3>



<p>Hühner sind neugierige Tiere, die Beschäftigung brauchen. Das Verstreuen von Körnern oder das Anbieten von Gemüse- und Obststücken regt ihr natürliches Scharrverhalten an. Auch Luzerne oder spezielle Futterbälle können für Abwechslung sorgen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Gesetzliche Vorgaben und Nachbarschaft</h3>



<p>Vor der Anschaffung von Hühnern sollte geprüft werden, ob es örtliche Vorschriften gibt. In manchen Regionen ist eine Anmeldung erforderlich. Zudem ist es sinnvoll, mit den Nachbarn zu sprechen – besonders, wenn ein Hahn gehalten werden soll.</p>



<h3 class="wp-block-heading">7. Welche Hühnerrassen eignen sich für Anfänger?</h3>



<p>Anfänger sollten robuste und freundliche Rassen wählen. Wyandotten oder Welsumer sind beispielsweise leicht zu halten, wenig flugfreudig und gut für die Eierproduktion geeignet.</p>



<p>Mit guter Planung und regelmäßiger Pflege steht einer erfolgreichen Hühnerhaltung nichts im Weg. Wer seinen Hühnern ein artgerechtes Zuhause bietet, wird mit gesunden, glücklichen Tieren und frischen Eiern belohnt.</p>
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		<title>Hühnergehege erweitern: Ein umfassender Leitfaden</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Sep 2024 07:35:30 +0000</pubDate>
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<p>Die Erweiterung eines Hühnergeheges ist eine spannende Aufgabe, die sowohl den Hühnern als auch ihren Haltern zugutekommt. Mehr Platz bedeutet mehr Bewegungsfreiheit, weniger Stress und eine gesündere Umgebung für die Hühner. In diesem Blogartikel werden wir alle relevanten Aspekte abdecken, von der Planung über die Umsetzung bis hin zu praktischen Tipps für die Erweiterung deines Hühnergeheges.</p>



<span id="more-116"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Warum das Hühnergehege erweitern?</h2>



<p>Es gibt mehrere Gründe, warum du dein Hühnergehege erweitern solltest:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mehr Platz für neue Hühner</strong>: Wenn du planst, deinen Bestand zu vergrößern, benötigen die neuen Hühner zusätzlichen Platz.</li>



<li><strong>Verbesserte Lebensqualität</strong>: Mehr Platz bedeutet weniger Stress und Aggressionen unter den Hühnern.</li>



<li><strong>Gesundheitliche Vorteile</strong>: Ein größeres Gehege reduziert das Risiko von Krankheiten, da die Hühner mehr Platz zum Bewegen und Scharren haben.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Planung der Erweiterung</h2>



<p>Bevor du mit der Erweiterung beginnst, ist eine sorgfältige Planung unerlässlich. Hier sind einige Schritte, die du beachten solltest:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Bestandsaufnahme</strong>: Überprüfe den aktuellen Zustand deines Geheges und notiere, welche Bereiche verbessert oder erweitert werden müssen.</li>



<li><strong>Platzbedarf berechnen</strong>: Plane mindestens 1 Quadratmeter pro Huhn im Freien ein. Bei größeren Rassen kann mehr Platz erforderlich sein.</li>



<li><strong>Budget festlegen</strong>: Erstelle ein Budget für Materialien, Werkzeuge und eventuelle professionelle Hilfe.</li>



<li><strong>Genehmigungen einholen</strong>: Informiere dich über lokale Bauvorschriften und Genehmigungen, die für die Erweiterung erforderlich sein könnten.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Materialien und Werkzeuge</h2>



<p>Für die Erweiterung deines Hühnergeheges benötigst du verschiedene Materialien und Werkzeuge. Hier ist eine Liste der gängigsten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zaunmaterial</strong>: Verzinkter Draht oder Maschendrahtzaun sind ideal, da sie langlebig und raubtiersicher sind.</li>



<li><strong>Pfosten</strong>: Holz- oder Metallpfosten zur Unterstützung des Zauns.</li>



<li><strong>Bodenanker</strong>: Um die Pfosten sicher im Boden zu verankern.</li>



<li><strong>Werkzeuge</strong>: Hammer, Schraubenzieher, Zange, Maßband und Wasserwaage.</li>



<li><strong>Schutzmaterialien</strong>: Anti-Tunnel-Schürzen und Überdachungen zum Schutz vor Raubtieren.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Erweiterung</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Standort wählen</strong>: Wähle einen geeigneten Standort für die Erweiterung. Achte darauf, dass der Boden eben und gut drainiert ist.</li>



<li><strong>Pfosten setzen</strong>: Markiere die Position der Pfosten und setze sie in regelmäßigen Abständen (ca. 2-3 Meter) in den Boden. Verwende Bodenanker für zusätzliche Stabilität.</li>



<li><strong>Zaun anbringen</strong>: Befestige den Zaun am unteren Ende der Pfosten und arbeite dich nach oben. Achte darauf, dass der Zaun straff und sicher befestigt ist.</li>



<li><strong>Schutzmaßnahmen installieren</strong>: Bringe Anti-Tunnel-Schürzen am unteren Rand des Zauns an, um zu verhindern, dass Raubtiere unter dem Zaun hindurchgraben. Installiere bei Bedarf eine Überdachung zum Schutz vor Greifvögeln.</li>



<li><strong>Innenausstattung</strong>: Platziere Sitzstangen, Futter- und Wasserbehälter sowie Sandbäder im erweiterten Bereich. Bäume oder Sträucher bieten <a href="https://hallohuhn.de/huhnergehege-einrichten-tipps/" data-type="post" data-id="62">zusätzlichen Schatten und Schutz</a>.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Praktische Tipps</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Modularität</strong>: Verwende modulare Zaunsysteme, die leicht erweiterbar sind. So kannst du das Gehege bei Bedarf weiter vergrößern.</li>



<li><strong>Sicherheit</strong>: Überprüfe regelmäßig den Zustand des Zauns und der Schutzmaßnahmen, um sicherzustellen, dass keine Schwachstellen vorhanden sind.</li>



<li><strong>Beschäftigung</strong>: Biete den Hühnern Beschäftigungsmöglichkeiten wie Pickspielzeug oder Hühnerschaukeln, um Langeweile zu vermeiden.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Mehr Platz und Komfort</h2>



<p>Die Erweiterung eines Hühnergeheges erfordert sorgfältige Planung und Umsetzung, bietet jedoch zahlreiche Vorteile für die Hühner und ihre Halter. Mit den richtigen Materialien, Werkzeugen und Schutzmaßnahmen kannst du ein sicheres und komfortables Umfeld für deine Hühner schaffen. Denke daran, regelmäßig den Zustand des Geheges zu überprüfen und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen, um die Lebensqualität deiner Hühner zu gewährleisten.</p>



<p>Viel Erfolg bei deinem Projekt!</p>
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		<title>Hühnergehege einrichten: Das solltest du beachten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hauke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 09:23:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hühner]]></category>
		<category><![CDATA[Gehege]]></category>
		<category><![CDATA[HalloHuhn]]></category>
		<category><![CDATA[Hühner Stall]]></category>
		<category><![CDATA[Hühnergehege]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim Gehege für Hühner gibt es einige Dinge zu beachten. Wie du ein hühnerfreundliches Gehege einrichtest und einige Tipps dazu, liest du hier.]]></description>
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<p>Hühner sind großartige Haustiere. Sie sind relativ pflegeleicht und liefern dir <a href="https://hallohuhn.de/wie-viele-eier-legt-ein-huhn/" data-type="post" data-id="57">frische Eier</a> direkt aus dem eigenen Garten. Wenn du dir überlegst, Hühner zu halten, musst du aber zuvor auf jeden Fall auch ein Hühnergehege einrichten. Das ist nicht schwer, aber es gibt ein paar Dinge, die du beachten solltest. Wir haben das gerade erst hinter uns und noch immer gibt es bei uns Veränderungen oder Dinge, die wir optimieren könnten. Und ganz ehrlich: Heute würde ich das Ganze durchaus auch anders angehen und kein Gehege „von der Stange“ aussuchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Standort</strong></h2>



<p>Der Standort deines Hühnergeheges ist wichtig. Es sollte sonnig und windgeschützt sein. Außerdem sollte das Gehege nicht zu weit von deinem Haus entfernt sein, damit du deine Hühner leicht erreichen kannst. Das empfiehlt sich vor allem, wenn sich das Wetter mal schnell ändert und du deine Hühner nicht bei Regen und Gewitter „noch eben schnell“ in den Stall setzen möchtest.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Größe</strong></h2>



<p>Die Größe deines Hühnergeheges hängt von der Anzahl deiner Hühner ab. Für ein paar Hühner reicht ein Gehege mit einer Fläche von etwa 10 Quadratmetern aus. Wenn du mehr Hühner hast, musst du das Gehege entsprechend größer machen. Wir haben aktuell 12 Quadratmeter bei vier Hühnern für das Gehege (6&#215;2 Meter), dazu können unsere Hühner inzwischen aber auch täglich den gesamten Garten erobern und sich dort austoben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Boden</strong></h2>



<p>Der Boden deines Hühnergeheges sollte aus einem weichen Material wie Sand oder Stroh bestehen. Das verhindert, dass deine Hühner sich verletzen. Außerdem sollte der Boden gut drainiert sein, damit sich keine Pfützen bilden. Das hängt aber möglicherweise auch von den Begebenheiten ab. Zu Beginn bestand unser Gehege aus klassischem Rasen, davon ist inzwischen nicht mehr viel zu sehen.</p>



<p>Direkt vor dem Stall haben wir zudem einige Waschbetonplatten und bei Regen bilden sich durchaus auch mal Pfützen. Unsere Hühner lieben sie! Dazu gibt es jetzt auch eine Ecke mit Rindenmulch und einen Bereich mit Laub und Gestrüpp.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Einstreu</strong></h2>



<p>Die Einstreu in deinem Hühnergehege sollte aus einem saugfähigen Material wie Stroh oder Holzwolle bestehen. Das sorgt dafür, dass die Hühner sauber und trocken bleiben. Außerdem hilft die Einstreu dabei, den Boden vor Kot und Dreck zu schützen. So sieht es bei uns im Stall direkt aus. Im Gehege selber haben wir – bis auf etwas Rindenmulch in einer Ecke – auf Einstreu komplett verzichtet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. N</strong><strong>i</strong><strong>stkasten</strong></h2>



<p>Der Nistkasten ist der Ort, an dem deine Hühner ihre Eier legen. Dieser sollte mit einem weichen Material wie Stroh oder Heu gefüllt sein. Außerdem sollte der Nistkasten gut belüftet sein, damit es darin nicht zu stickig wird.</p>



<p>Bei uns ist der Nistkasten direkt am Stall mit dran und mit Stroh gefüllt. Bisher haben unsere Hühner ihre Eier auch ausschließlich dort gelegt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Futter und Wasser</strong></h2>



<p>Deine Hühner brauchen Futter und Wasser rund um die Uhr. Stelle das Futter und Wasser am besten in einem Bereich des Hühnergeheges bereit, der vor Regen und Schmutz geschützt ist.</p>



<p>Wir haben dafür eine Plane über einem Teil des Geheges. Und: Nachts haben unsere vier Hühner im Stall selber kein Futter oder Wasser. Aktuell gehen sie gegen 22 Uhr in den Stall und kommen allerspätestens gegen 8 Uhr am Morgen wieder heraus.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Ein Dach</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://hallohuhn.de/wp-content/uploads/2023/07/PlaneHuhn-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-65" width="140" height="187" srcset="https://hallohuhn.de/wp-content/uploads/2023/07/PlaneHuhn-768x1024.jpg 768w, https://hallohuhn.de/wp-content/uploads/2023/07/PlaneHuhn-225x300.jpg 225w, https://hallohuhn.de/wp-content/uploads/2023/07/PlaneHuhn-1152x1536.jpg 1152w, https://hallohuhn.de/wp-content/uploads/2023/07/PlaneHuhn-1536x2048.jpg 1536w, https://hallohuhn.de/wp-content/uploads/2023/07/PlaneHuhn-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 140px) 100vw, 140px" /></figure>
</div>


<p>Ein Dach schützt deine Hühner vor Regen, Sonne und Wind. Es sollte aus einem robusten Material wie Holz oder Metall bestehen.</p>



<p>Unser Stall besteht aus Holz, das Gehege selber hat auf zwei Metern Länge eine Plane, die vor Wind und Wetter schützt und zudem Schatten bietet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>8. Sicherheit</strong></h2>



<p>Dein Hühnergehege sollte sicher sein, damit deine Hühner nicht von Raubtieren wie Greifvögeln oder Füchsen angegriffen werden können. Stelle sicher, dass das Gehege gut verschlossen ist und keine Lücken hat, durch die ein Fuchs oder auch die Nachbarskatze gelangen könnte.</p>



<p>Wir haben uns im Vorfeld über die Sicherheit viele Gedanken gemacht. Durch die Lage im Wohngebiet (allerdings mit kleinem Wäldchen dahinter) waren unsere Ängste bisher allerdings unbegründet, hoffentlich bleibt das auch so.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>9. Reinigung</strong></h2>



<p>Dein Hühnergehege solltest du regelmäßig reinigen, um Ungeziefer und Krankheiten zu verhindern. Entferne alles an Kot und Dreck und tausche die Einstreu regelmäßig aus.</p>



<p>Im Stall selber machen wir das täglich, gründlich alle zwei Tage und komplett ein bis zwei Mal in der Woche. Im Gehege selber entfernen wir Kot ebenfalls regelmäßig, zudem wird einmal in der Woche alles an Unrat herausgeholt und durchgeharkt. Bislang reicht das aus, der Boden ist allerdings auch sehr trocken – mal sehen, wie das im Herbst und Winter wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>10. Spaß haben!</strong></h2>



<p>Hühner sind tolle Tiere, die dir viel Freude bereiten werden. Das haben wir schon nach drei Wochen festgestellt. Wenn du ein Hühnergehege einrichtest, solltest du darauf achten, dass es den Bedürfnissen deiner Hühner entspricht. Mit ein wenig Planung und Mühe kannst du deinen Hühnern ein schönes Zuhause schaffen, in dem sie sich wohlfühlen und glücklich sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hier sind noch ein paar zusätzliche Tipps für die Einrichtung deines Hühnergeheges:</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Platziere ein paar Bäume oder Sträucher im Gehege, damit deine Hühner Schatten haben können.</li>



<li>Installiere ein paar Sitzstangen, damit deine Hühner sich ausruhen können.</li>



<li>Lege ein paar Steine oder Kieselsteine ins Gehege, damit deine Hühner ihre Krallen schärfen können.</li>



<li>Bepflanze das Gehege mit einigen Kräutern und Gemüsesorten, damit deine Hühner etwas zu knabbern haben.</li>
</ul>



<p>Mit ein wenig Kreativität kannst du deinem Hühnergehege eine ganz individuelle Note verleihen. Deine Hühner werden es dir danken!</p>
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